Unsere Reiseziele befinden sich alle in den französischen Alpen und sind vielen von euch bekannt. Vor allem für die, die schon mit FIPS unterwegs waren.
Aber wenn du noch nie mit uns im Skiurlaub warst, fragst du dich vielleicht, warum wir nur Skireisen nach Frankreich anbieten. Es gibt ja auch Skigebiete in Österreich, der Schweiz, Italien und auch weiter östlich in Europa in Tschechien, Polen, Rumänien etc.
Und wir hatten ja auch eine zeitlang Skireisen zum Wilden Kaiser nach Tirol, warum eigentlich nicht mehr?
Nun ja, das lässt sich leicht erklären: Zuletzt hatten wir ein tolles Gruppenhaus in Itter im Skigebiet Wilder Kaiser / Brixenthal. Das Haus ist mittlerweile verkauft worden und die neuen Eigentümer wollten es nicht mehr als Gruppenhaus führen, es gab andere Pläne.
Eine vernünftige Alternative zu finden ist leider nicht so einfach, denn das Haus muss ja viele Krieterien erfüllen, damit es für uns in Frage kommt:
Viele Schlafräume, am besten nur Zweibettzimmer, natürlich mit eigenem Bad. Eine gut ausgestattete Küche und einen großen Aufenthalts -und Essraum. Nicht zu alt, gute Lage und gute Anbindung zum Skigebiet. Dieses selbst sollte natürlich hoch genug liegen und über ausreichend Pistenkilometer verfügen. Man kann sich denken, das es davon leider nicht massig viele gibt. Und das eigentliche Problem ist, dass genau diese Häuser immer in festen Händen von anderen Gruppen ist. Zumindest zu den gewünschten Wochen.
Abschließend sei gesagt, dass wir sehr regelmäßig nach neuen Möglichkeiten Ausschau halten, bislang aber leider nichts Adäquates gefunden haben, denn wir würden gerne auch wieder Skireisen nach Österreich anbieten.
Und warum nun nach … Frankreich?
Ganz einfach. Weil die Skigebiete einfach klasse sind.
Zugegeben, viele der für Österreich angepriesenen Vorteile lassen den Skeptiker über Frankreich die Stirn runzeln.
Denn nicht jeder spricht französisch, und der Franzose an sich auch selten deutsch. Aber mittlerweile können vor allem die jüngeren Franzosen auch sehr gut Englisch, somit ist die Kommunikation in Frankreich für viele auch keine ernsthafte Hürde.
Auch werden viele die teilweise älteren Liftanlagen verfluchen. Aber hier sei gesagt, das in allen drei Skigebieten in Frankreich, die wir seit Jahren anfahren, die Liftanlagen in den letzten Jahren immer mehr modernisiert wurden. Lifte mit Hauben und beheizbaren Sitzen sucht man meist vergebens, die sind den franz. Liftgesellschaften zu teuer. (Das würden Sie aber eher nicht zugeben, sie schieben dem Wind die Schuld in die Skischuhe.)
Dann ist da noch der Punkt der gastronomischen Einrichtungen: Auch in unseren französischen Skigebieten gibt es ausreichend Möglichkeiten für einen Einkehrschwung. Häufig werden regionale Köstlichkeiten angeboten, aber auch einfache Pommes mit Ketchup sind im Angebot. Lediglich das Format „Aprés-Ski“ wird in Frankreich nicht so angeboten, aber das stört uns eigentlich nicht. Nach dem Skifahren ein Getränk nehmen kann man hier auch, nur eben ohne viel „Rämmi-Dämmi“!
Zurück also zu den Skigebieten. Die westlichen Alpen unterscheiden sich geologisch gesehen zu den Mittelalpen schon durch ihre felsigeren, steileren und zerklüfteten Formationen. Hier sind auf kleinem Gebiet die Anzahl der anspruchsvolleren Pisten häufiger gegeben. Viele schwarze, teils unpräparierte Pisten lassen vor allem die Könner jubeln. Aber auch für Anfänger und leicht Fortgeschrittene bieten die Franzosen eine herrliche Auswahl an leichten grünen und blauen Pisten an. Zudem sind die französischen Skigebiete selten überlaufen, Platz ist eigentlich immer vorhanden. Gerade im Januar nach den Weihnachtsferien und ab Mitte März haben wir die Skigebiete oft für uns (fast) alleine.
Fazit: Wir sind mit unserer Wahl der Skigebiete eigentlich sehr zufrieden.
Wir hoffen dich mit diesem kleinen Beitrag überzeugt zu haben, eine unseren Reisen nach La Rosière, Chatel oder Samoens einmal auszuprobieren.
Und wenn du dass auch so siehst, freuen wir uns um so mehr!
Also dann „Salut en France!“